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Unternehmensbesteuerung

Anschluss nicht verpassen - Mittelstand entlasten!

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Der internationale Steuerwettbewerb wird immer schärfer. Die US-Steuerreform hat die dortigen Unternehmen deutlich entlastet. Viele europäische Länder ziehen nach und haben bereits Steuersenkungen beschlossen. Doch was macht die Bundesregierung?

Sie verweigert Freiberuflern, Selbstständigen und Gewerbetreibenden die überfällige Entlastung. Der Bund der Steuerzahler hält dagegen und sagt: Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands darf nicht verspielt werden! Wir setzen uns dafür ein, dass kleine und mittlere Unternehmen spürbar entlastet werden. Denn der wirtschaftliche Aufschwung und der Job-Motor bleiben nur intakt, wenn die Politik endlich Reformen anpackt. Unsere Forderung lautet: Stärkt den Mittelstand, damit Deutschland weiter auf Erfolgskurs bleibt!

Gut 80 Prozent der Unternehmen sind Personengesellschaften, also Einzelunternehmer, offene Handelsgesellschaften oder Kommanditgesellschaften. Für sie gilt das Einkommensteuergesetz. Deshalb ist für diese Unternehmer der Einkommensteuertarif – also die Steuersätze – so wichtig. In den vergangenen Jahren wurde der Tarif nicht gründlich genug an die Preis- und Einkommensentwicklung angepasst, deshalb greift der Spitzensteuersatz heute oft schon bei Facharbeitern.

Nur ein fairer Steuertarif entlastet Unternehmer

Der BdSt schlägt vor, dass der Spitzensteuersatz von 42 Prozent erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro greift. Das würde beispielsweise im Jahr 2018 bei einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro zu einer Steuerentlastung von rund 11 Prozent oder 2.683 Euro führen. Bei niedrigen Einkommen fällt die Entlastung prozentual sogar noch etwas größer aus, denn bei unserem Vorschlag steigen die Steuersätze im Vergleich zum geltenden Recht moderater an (siehe auch Positionspapier zum Einkommensteuertarif).

Gewerbesteuer entschärfen

Die Kommunen rechnen im Jahr 2018 mit rund 54 Milliarden Euro Gewerbesteuer. Die Einnahmen sind zuletzt rasant gestiegen, auch weil mehr als jede zweite Kommune seit dem Jahr 2011 die Gewerbesteuer erhöht hat. Deshalb fordert der BdSt, die Gewerbesteuer zu streichen und die Gemeinden stattdessen stärker an den Gemeinschaftssteuern zu beteiligen. Damit wird Bürokratie abgebaut, weil eine aufwendige Steuer entfällt. Sollte die Politik an der Gewerbesteuer festhalten, müssen zumindest dringend die sogenannten Hinzurechnungsvorschriften überarbeitet werden. Danach müssen beispielsweise Zinsen, Mieten oder Pachten beim Gewerbeertrag aufgeschlagen werden, was oft die Gewerbesteuer erhöht. Diese Hinzurechnungsregeln wurden 2008 eingeführt. Seitdem streiten sich Unternehmer und Finanzämter, was konkret unter die Regeln fällt, denn die Finanzverwaltung legt das Hinzurechnungsrecht weit aus. Hier muss der Gesetzgeber nachbessern und dafür sorgen, dass Gewerbetreibende nicht übermäßig belastet werden.

Bürokratie abbauen

Unternehmer wollen sich in erster Linie um ihr Geschäft kümmern und nicht um Verwaltungskram. Durch Melde-, Aufzeichnungs- und Mitteilungspflichten etwa zur Künstlersozialkasse, wegen des Mindestlohns oder im Steuerrecht geht jedoch viel Arbeitszeit verloren. Deshalb pocht der BdSt darauf, dass Bürokratie abgebaut und keine neue geschaffen wird!

Keine Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen

International agierende Großkonzerne picken sich häufig das Land mit dem günstigsten Steuerrecht heraus. Viele deutsche Unternehmen haben dann das Nachsehen, weil ihnen solche Gestaltungsmöglichkeiten fehlen. Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, müssen sich die Staaten untereinander besser vernetzen. Unsachgemäße Absprachen, sogenannte Tax-Rulings, oder das Verstecken von Geld in Steueroasen darf es nicht geben!

Unternehmensbesteuerung

Faire Besteuerung

Der Einkommensteuertarif muss überarbeitet werden. Der Spitzensteuersatz darf nicht bereits bei Durchschnittseinkommen greifen.

Überarbeiten

Die Gewerbesteuer muss überarbeitet werden. Insbesondere die Hinzurechnungsvorschriften bedürfen einer dringenden Überprüfung.

Abbau beschleunigen

Unternehmer dürfen nicht durch übermäßige Bürokratie belastet werden.

Anschluss nicht verpassen

Deutsche Unternehmen dürfen international nicht das Nachsehen haben. Das Steuerrecht darf kein Wettbewerbsnachteil sein.

Unternehmensbesteuerung

Tarifreform
Gewerbesteuer
Bürokratie
International

Faire Besteuerung

Der Einkommensteuertarif muss überarbeitet werden. Der Spitzensteuersatz darf nicht bereits bei Durchschnittseinkommen greifen.

Überarbeiten

Die Gewerbesteuer muss überarbeitet werden. Insbesondere die Hinzurechnungsvorschriften bedürfen einer dringenden Überprüfung.

Abbau beschleunigen

Unternehmer dürfen nicht durch übermäßige Bürokratie belastet werden.

Anschluss nicht verpassen

Deutsche Unternehmen dürfen international nicht das Nachsehen haben. Das Steuerrecht darf kein Wettbewerbsnachteil sein.